Anmeldung

Willkommen auf der Startseite

Informationen zu Sturzrisiko.de


Liebe Nutzer dieses Internetangebots,

die vorliegende Internetsite hält fortlaufend Informationen über das Sturzrisiko in Krankenhäusern bereit. Sie befindet sich noch im Aufbau.

Neben dem Sturzrisikomodell nach Mai (derzeit noch nicht verfügbar) kann auch die Dissertationsschrift "Sturzrisiko von Patienten im Krankenhaus" abgerufen werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass hierfür eine Registrierung erforderlich ist. Ihre Daten werden ausschließlich für interne Zwecke des Websitebetreibers genutzt und nicht an Dritte Peronen oder Institutionen weitergegeben. Demnächst wird im internen Bereich ein Diskussionsforum für Experten eingerichtet.

Ihre Anregungen nehme ich sehr gerne entgegen.

Dr. rer. cur. Markus Mai

Mail: ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

Momentan ist die Registrierungsfunktion wegen Mailangriffen deaktiviert. Sollten Sie die Dissertation wünschen, bitte ich um eine kurze Mail an obenstehende Mailadresse!


 

Achtsamkeit ist der entscheidende Faktor

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Bei der Vermeidung von Stürzen spielt der Faktor "Achtsamkeit" eine entscheidende Rolle. Durch Achtsamkeit können insbesondere unfallbedingte Stürze verringert werden. Aber auch Stürze, die aufgrund von krankheitsbedingten Einschränkungen stattfinden können durch Achtsamkeit reduziert werden. Neben den Patienten und deren Bezugspersonen die durch entsprechende Sensibilisierung zu achtsamen Verhalten gebracht werden können, müssen auch professionell Pflegende und weitere Menschen im Umfeld von Patienten achtsam im Hinblick auf eine Sturzgefährdung des Patienten sein. Achtsamkeit kostet wenig Zeit und ist daher auch nicht teuer. Es ist aber erforderlich, dass eine regelmäßige Stimmulation, sozusagen ein regelmäßiges Training der Achtsamkeit durchgeführt wird. Das bedeutet, dass eine einmalige Patienten- bzw. Bezugspersoneninformation zu Beginn eines Krankenhausaufenthaltes nicht ausreicht. Vielmehr müssen derartige sturzrisikobezogene Informationen in regelmäßigen Abständen erfolgen.

 

Sturzrisikoassessment

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Die Einschätzung ist für Patienten in allgemeinen Krankenhaussettings ohne neurologische oder psychiatrische Patientengruppen entwickelt worden. Eine Anwendung auf Intensivpatienten ist nicht zulässig.

Nachstehend ist die Tabelle aus der die Sturzrisikoeinschätzung abgeleitet werden kann, abgebildet:

  

Zur Ermittlung des individuellen Sturzrisikos werden die Faktoren(Items) Mobilitätseinschränkung, Einschränkungen im Verstehen und Behalten, Sensibilitätsstörungen wie beispielsweise Parästhesien oder Polineuropathien sowie harnableitende Systeme (DK, FK u.s.w.) zunächst für den betreffenden Patienten ermittelt.

 

Das Modell geht davon aus, dass es eine Klasse mit normalem Sturzrisiko und eine Klasse mit erhöhtem Sturzrisiko gibt. Alle Personen, bei denen dabei keiner oder nur einer der insgesamt vier Risikofaktoren zutrifft, haben ein normales Sturzrisiko. Personen, bei denen zwei Risikofaktoren vorhanden sind, haben nur dann ein erhöhtes Sturzrisiko, wenn einer der beiden positiv beantworteten Items das Item "Mobilitätseinschränkungen" ist. Ansonsten sind diese Personen auch der Gruppe zuzuordnen, die ein normales Sturzrisiko aufweist. Alle Personen, bei denen drei oder vier Risikofaktoren zutreffen, haben in jedem Fall ein erhöhtes Sturzrisiko. Dieser Sachverhalt wird in der nachfolgenden Übersicht noch einmal dargestellt.

 


Anzahl positiver Items

0 oder 1 Item   = normales Sturzrisiko
2 Items ohne Mobilitätseinschränkung   = normales Sturzrisiko
2 Items wobei eines Mobilitätseinschränkung ist  =  erhöhtes Sturzrisiko
ab 3 Items   = erhöhtes Sturzrisiko


 

 

 

Weitere Informationen über die Entwicklung des vorliegenden Instruments sind im internen Teil dieser Homepage abrufbar. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich.